Zweite Hälfte 2022

Die zweite Saisonhälfte begann mit drei Testtagen um das Fahrwerk und Fahrverhalten des neuen 

Wagens auf der Rundstrecke optimal abzustimmen, hier mussten die passenden Einstellungen für

Spur, Sturz, Zug-Druckstufe der Dämpfer,  Federn und Stabilisatoren gefunden werden. Die Test 

wurden in Frankreich (Anneau du Rhin und Chambley) auf Michelin S8 Slicks durchgeführt.

Als ich dann zum ersten Bergrennen an den Hauenstein kam, erstmal die Ernüchterung. Die Avon 

Slicks (Ersatz da es keine S5 Michelin Slicks zur Zeit gab) funktionieren auf dem Auto überhaupt nicht.

Träges einlenken, Seitenkraftverlust an der VA bei langen kurven und zu weiche Reifenflanke, hier 

musste ich nach dem Rennen das Setup an der VA etwas Veränderung und einen Kompromiss beim 

Luftdruck finden (2.2bar kalt damit die Reifenseitensteifigkeit gegeben ist). Beim nächsten Rennen

in Oberhallau und Eichenbühl war das Fahrverhalten schon deutlich besser, ich bin zwar immer 

noch 2-3 Sekunden langsamer im Trockenen mit dem Avon A11 als mit den Michelin S5C+ aber das

Fahrverhalten war schon deutlich besser als am Hauenstein. Das Fahrzeug entspricht einer einfachen

Gruppe N / A oder F Spezifikation. Zwei Wochen später ging es zum Bergrennen St.Agatha nach  

Österreich. Hier konnte ich eine beste Zeit von 1:28 erreichen, rechnet man den Avon Nachteil ab,

dann wäre ich mit einer Zeit von 1:25/1:26 nur noch 2-3 Sekunden langsamer als die schnellsten  

Gruppe A Fahrzeuge. Da diese Gruppe A Allradler etwa 80kg leichter und 30PS stärker sind als 

meiner, war ich mit der Zeit ganz zufrieden. 

Am ersten Oktober Wochenende ging es zum Bergrennen nach Mickhausen, das erste Rennwochen-

ende im Regen. Das kam mir mit Allrad und guten Michelin Regenreifen natürlich entgegen. Dadurch 

überraschte es mich nicht dass meine schnellste Regenzeit von 1:09 fast auf den gleichen Niveau war

wie die schnellsten Gruppe N und A Allradler die in Mickhausen je gefahren sind. Auch in der 

Performancefaktor 4 Klasse war ich auf Podiumskurs, endlich konnte ich mit der Performance meines

neuen Subaru´s voll und ganz zufrieden sein. Vor allem da ich für 2023 noch einiges an 

Optimierungen im Rahmen der Gruppe N/A/F und des Performancefaktor 4 offen habe.

Einiges davon möchte ich über den Winter verbessern und dann 2023 für Klassensiege und in der 

Meisterschaft richtig angreifen.

 

 

SAison Start 2022

Die Vorbereitung für die Saison 2022 starteten schon über den Winter mit diversen Eis- und Schnee 

Rennveranstaltung und Trackdays sowie einem Testtag am Wachauring bei Nässe.

Da das neue Fahrzeug aufgrund von Fertigungsschwierigkeiten am vorderen Dämpfer leider noch 

nicht einsatzbereit war, setzte ich zu anfangs wieder auf meinen Peugeot 207 RC. 

Hier konnte ich Mitte März das neue Lammellensperrdifferential testen, was subjektiv und objektiv

eine große Performance Verbesserung ist, im Vergleich zum Seriendifferential.

Zum ersten Rennen ging es an den Hockenheimring auf eine etwas verlängerte IDM-Variante.

Hier startet ich wieder in der gleichen Klasse wie die leistungsmäßig Überlegenen Allradler.

Leider musst ich hier nach einem sehr starken Training, wo ich eine schnellere Rundenzeit fahren

konnte als der spätere Klassen und Gruppensieger (A/F/CTC) im Rennen, einen Ausfall hinnehmen.

 Am Ende stellte sich heraus dass ein, kaputter dritter Gang  im Getriebe einen Klassen und 

 Gruppensieg verhinderte.

Ende April ging es zum Bergrennauftakt an den Schottenring. Freitags stand traditionell ein Testtag 

auf dem Programm. Der Rennsonntag gestaltete sich in meiner Klasse wechselhaft und so hatten wir

 zwei Rennläufe bei feuchter Fahrbahn und zwei Rennläufe bei trockener Fahrbahn. Dies spielte 

 mir mit meinem leistungsmäßig unterlegen Peugeot gegen die Turbo Allradler von Subaru und 

Mitsubishi sowie einem BMW Z4 M in die Karten und ich konnte mir den 3ten Platz noch vor einem 

Subaru Impreza WRX STI und einem BMW Z4 M sichern mit einem minimalen Abstand auf den

 zweiten Platz. Nach PF Faktor Klassen konnte ich die Klasse 5b gewinnen.

 

Mitte Mai stand das zweite Rennen auf der Rundstrecke in Oschersleben an, bei sehr warmen

Temperaturen konnte ich im 1.Rennqualifying und im 2.Rennqualifying fast exakt die gleiche Zeit

fahren und mir an beiden Tagen den 3ten Platz in der A/F/CTC sicher, mit minimalem Abstand zum

zweitplatzieren, welcher wie der Tagessieger einen deutlich leistungsstärkeren Mitsubishi Lancer Evo

pilotierte. Teilgenommen haben in der Klasse A/F/CTC 9 Fahrzeuge. 

 

Nach zwei Test & Abstimmungstagen mit dem neuen Rennfahrzeug in den das Handling und Setup

gefunden und optimiert wurde, ging es Mitte Juli zum Homburger Bergrennen. Mit einer Tagesbest-

zeit von 1:27 und über 6 Sekunden zum zwei Platzierten konnte ich die Klasse A/F/CTC +2000 ccm 

gewinnen und mir auch den 1.Platz in der PF Klasse 5b sichern. Somit hat nun auch der Peugeot 207

seinen ersten Sieg in der großen Klasse herausgefahren und das mit 3 Jahre alten Reifen.

 

KW Berg CuP und Time ATTack

In 3 Rundstreckenrennwochenenden und 2 Bergrennen 2021 schaffte ich es 4-mal auf das Podium,

davon ein 2ter und 3ter Platz in Hockenheim sowie ein 2ter Platz beim Bergrennen Oberhallau und

einen 3ten Platz in St.Agatha, jeweils in meiner Klasse.

Einzig allein das Bergrennen Osnabrück musste ich aufgrund eines technischen Problems ausfallen

lassen, sonst hätte es auch locker zum Sieg in der Youngster Wertung gereicht, aber auch mit einem

2ten Platz kann man zufrieden sein. In meiner Klasse erreichte ich den 2ten Platz in der Gesamt- 

Wertung des KW-Berg Cups, hinter dem nicht zu schlagenden Mitsubishi Lancer Evo.

Jetzt geht es 2021 noch ein paar Mal auf die Rundstrecke, bevor dann die Vorbereitung für 2022

beginnt.

Das letzte Rennen 2021 war für mich das Finale der German Time Attack am Nürburgring. 

Durch meine Reifenwahl (Slicks) wurde meine kleiner 207 RC in die Extrem Klasse eingestuft und 

musste sich gegen die PS- und Flügelmonster (teils mehr als die doppelte Leistung) behaupten. 

Zu meiner Überraschung und der Überraschung vieler Teilnehmer und Zuseher konnte ich durch 

meine Fahrweise und ein top funktionierendem Fahrzeug sogar aufs Podium fahren und mir den 

3ten Platz (bei 6 Startern) in der Extrem Klasse der German Time Attack am Nürburgring sicher, und 

das mit einem für diese Klasse weit unterlegenem Auto. 

 

 

Erste Rennen 2021

Los ging es Ende Februar mit dem Testtag zur NES500 und BMW 318ti Cup am Hockenheimring.

Hier konnte ich das ersten Mal nach der Winterpause wieder auf der Rundstrecke fahren und mich 

für die Saison 2021 optimal vorbereiten. Am ersten Märzwochenende stand dann der Shakedown

mit dem Peugeot 207 RC am Hockenheimring an, wo wir in 4 Stints optimal verschiedenen Set-up´s

testen konnten. Drei Wochen später stand das erste Rennen am Hockenheimring im KW Berg

Cup an, hier im Time Attack Format. In beiden Fastlap Sessions konnte ich in meiner Klasse aufs 

Podium fahren und den 3ten Platz hinter dem Leistungsstarken Mitsubishi Lancer Evo´s rausfahren.

Am 6-9.Mai 2021 ging es dann nach Oschersleben zum zweiten Rennen. Das neue Dämpfersetup an

der Hinterachse konnte das nervöse Heck beim anbremsen auf den Hankook Slicks etwas verbessern.

Wie auch schon am Hockenheimring hatte ich mit dem Grip an der Vorderachse zu kämpfen, hier in

Oschersleben jedoch aufgrund der vielen Kurven nochmals verstärkt. Grund für den Gripverlust, 

gerade beim Herausbeschleunigen aus den Kurven, ist das nicht optimale Reifenverhalten der 

Hankook Slicks für meinen Fronttriebler, der aufgrund der maximal möglichen 2,7 Grad negativen 

Sturz deutlich besser mit den Michelin Reifen zurecht kommt als mit den Hankook Slicks, welche

für eine optimale Performance zwischen 3-4 Grad negativen Sturz benötigen. Dadurch verlor ich 

in Oschersleben sicher ein paar Sekunden in meiner Rundenzeit. Trotzdem war es auch diesmal ein

tolles Rennwochenende mit viel Fahrzeit und vor allem einigen neunen Erkenntnissen für das 

Fahrwerkssetup.

Ende Juli stand das dritte Rennen der Saison am Hockenheimring auf dem Programm. Trotz ein paar  

thermischer Probleme am Motor und dem dadurch resultierenden Leistungsverlust von ca. 2 sec

pro Runde (laut Messdaten) konnte ich mir in beiden Rennen den 2ten Platz in der Gruppe A/F/CTC 

sicher. 

 

Corona Season 2020

Nachdem eigentlich die ganze Motorsportsaison 2020 aufgrund von Covid-19 abgesagt wurde,

musste ich mich nach der Wintervorbereitung neu orientieren. Während des ersten Lockdowns 

wurde die fahrdynamische Optimierung im Bereich Fahrwerk, Reifen, Fahrwerkskinematik und

Radlasten, inklusive fahrdynamischer Test- und Messfahrten, an zwei Sportwagen durchgeführt.

Anfang Juni konnte ich meinen frisch revidierten Peugeot das erste Mal am Bilster Berg testen. 

Nach dem Testtag war klar, dass ich mich 2020 auf die fahrdynamische Optimierung des 207 RC

konzentrieren werde und nebenher viel Fahrzeit auf diversen anderen Fahrzeugen mitnehmen

möchte. Dadurch konnte ich 2020 trotzdem 2 Bergrennen, einige Rallyecross- und Rundstrecken-

Testtage absolvieren und mich und den 207 RC optimal auf 2021 vorbereiten.

Am Ende konnte ich auf etwa 10 Test- und Trainingstage 2020 zurückblicken, in denen ich nicht nur

fahrerisch mich weiter entwickeln konnte, sondern auch sehr viel praktische Anwendung im Thema

Fahrwerk, Reifen und Fahrdynamik durchführen und erarbeiten konnte.

 

 

 

 

SAISONFINALE 2019

Im August 2019 standen zwei Rennen auf dem Programm. Am 10. und 11. August ging es auf die

steile und kurvige Bergrennstrecke in Klotten. Zwei Wochen später fand das Hunsrücker Bergrennen 

in Grenderich statt. An beiden Rennevents konnte ich in der sehr leistungsstark besetzten Klasse 12

den ein oder anderen Teilnehmer hinter mir lassen.

Eine Woche später ging es zum Bergrennen nach Eichenbühl. Hier konnte ich mir am Rennsonntag 

bei nassen und rutschigen Bedingungen den 4.Platz bei 8 Teilnehmern sichern.

Am 21. und 22. September stand das Bergrennen in St.Agatha in Österreich auf dem Programm.

Bei tollem Wetter konnte ich auf der schnellen Strecke mein Ziel unter 1:40 zu fahren schon am 

Trainingssamstag erreichen und mit 1:37:5 um fast 5 Sekunden schneller fahren als 2018.

Letztes Wochenende ging die Saison 2019 beim Bergrennen in Mickhausen zu Ende. Auch hier 

konnte ich bei schwierigen Bedingungen zwei leistungsstärkere Fahrzeuge hinter mir lassen und mir

somit den 2.Platz in der Rookie Wertung des KW Berg Cup (national) sichern. 

Halbzeit für 2019

 

Am Pfingstwochenende stand das Wolsfelder Bergrennen auf dem Programm. Die extrem kurvige

Strecke kam meinem in meiner Klasse doch leistungsschwachen Wagen entgegen. Und so konnte 

ich mir den 6. Platz von 9 Teilnehmern sichern und auch einen BMW M3 hinter mir lassen. 

Eine Woche später ging es zum Deutschen Bergeuropameisterschaftslauf an den Glasbach. Hier hatte

ich am Samstag mit Zündaussetztern zu kämpfen.  Für den Rennsonntag konnte das Problem 

behoben werden und ich konnte die schöne und lange Strecke in Angriff nehmen. Super war auch

hier die Testmöglichkeit auf dem unteren Teil der Strecke am Freitagnachmittag.

Ende Juni ging es zum IBergrennen, welches mit extremer Hitze eine weitere Herausforderung bot. 

Nach drei Rennläufen konnte ich mich knapp gegen einen etwa gleichstarken Mini Cooper S 

durchsetzen und somit wichtige Punkt für die Meisterschaft mitnehmen. 

Mitte Juli stand dann das Homburger Bergrennen auf dem Programm. An diesem Rennen nahm ich

zuletzt 2017 teil.  Bei wechselnden Bedingungen konnte ich mich auf der kurvigen und engen 

Strecke um über 3 Sekunden zu 2017 steigern, womit ich bei nur einem trockenen Rennlauf  

doch zufrieden sein konnte.  

Am 26-28. Juli ging es nach Hausen zum Hauensteiner Bergrennen, für mich war es die dritte 

Teilnahme an diesem Rennen und auch dieses Mal wurde es wieder ein tolles Rennwochenende.

Hier konnte ich mir den 2.Platz in meiner Klasse sichern und mit 2:21 knapp 5 Sekunden schneller 

als 2018 fahren. Mitte August steht dann das nächste Rennen in Klotten an.

 

Saisonstart 2019

Nach weiteren Testtagen am Bilster Berg in einem VW Golf 7 GTI Cup Fahrzeug und am Redbull Ring

im Rahmen des KTM X-Bow Battles, wo ich rundenzeitenmäßig super mit den erfahren Piloten mit-

halten konnte, startete die Saison im KW-Berg Cup am 26. April am Schottenring. Sowohl der Testtag 

am Freitag, als auch die Trainings am Samstag wurden bei starkem Regen unter rutschigen und 

anspruchsvollen Bedingungen durchgeführt. Am Renntag zeigte sich die Strecke morgens noch von 

ihrer nassen Seite, trocknete aber im Laufe des Tages ab. Am Ende konnte ich wichtige Punkte mit 

nehmen.

Zwei Wochen später ging es zum Bergrennen in die Bockenauer Schweiz. Dort konnte ich mir auf der

sehr engen und kurvigen Rennstrecke am Samstag bei starkem Regen gegen die leistungstärkere 

Konkurrenz eine Top 5 Platzierung bei über 10 gestarteten Fahrern sicher.  Am zweiten Renntag war

dann unter trockenen Bedingungen leider keine Top 5 Platzierung mehr drin.

Am 18 und 19. Mai stand dann das Bergrennen in St.Anton in Österreich auf dem Programm.

Hier konnte ich mich im Vergleich zum Vorjahr um über 2 Sekunden verbessern. Den größten Teil 

der Verbesserung war den neuen Michelin Reifen geschuldet.

Weiter geht es im KW-Berg Cup mit dem Wolsfelder Bergrennen Anfang Juni.

 

Erster Testtag 2019

 

Erfolgreicher erster Testtag am Sonntag den 10.März am Hockenheimring. 

Während es am Vormittag noch nass und regnerisch war trocknete es am Nachmittag ab und

es konnten auch ein paar Stints im Trockenen gefahren werden, somit konnte bei jeden  

Bedingungen getestet werden.

Die neuen Fahrwerksgummies von Powerflex und das Quaife ATB Sperrdifferenzial haben das 

Handling und das querdynamische Potenzial des Peugeots nochmals verbessert.

 

Die Letzten Rennen 2018

 

Nach dem Bergrallyecup Finale in Voitsberg standen für 2018 noch 3 Rennen in der 

Staatsmeisterschaft auf dem Programm. Am 15. und 16. September ging es nach Buzet in Kroatien

zum Finale der Bergeuropameisterschaft. Hier konnte ich mir den Sieg in der Klasse A-3000 

sichern. 

Schon eine Woche später fand das Bergrennen in St.Agatha statt. Während der Samstag noch

bei perfekten Bedingungen über die Bühne ging, erwartete uns am Rennsonntag eine rutschige 

und nasse Strecke.

Letztes Wochenende endete dann auch die Staatsmeisterschaft mit dem Rennen in Cividale, Italien.

Ein grandioses Finale bei perfekten Bedingungen. Auf der anspruchsvollen und kurvigen, aber 

wunderschönen 7km langen Bergstrecke konnte ich mich von Lauf zu Lauf ordentlich steigern.

Somit erreichte ich am Ende in der Staatsmeisterschaft den 4.Platz von über 50 gewerteten Fahrern

im Gesamtklassement mit nur 2 Punkten Rückstand auf den 3.Platz.

 

 

Finale im BergrallyeCup

 

Nach der 3-wöchigen Pause stand am 26. August der vorletzte Lauf des Bergrallyecups in 

Hofstätten auf dem Programm. Bei nassen Bedingungen konnte ich mir dank einer super Zeit

im letzten Rennlauf den 4.Platz in meiner Klasse sichern.

Schon am darauffolgenden Wochenende ging es mit der Staatsmeisterschaft, im Rahmen der FIA

Berg Europameisterschaft, in Ilirska Bistrica weiter. Während es am Trainingssamstag doch heftig

regnete und es daher doch sehr rutschig auf der Strecke war, hatte wir am Rennsonntag Glück und

es blieb trocken. Auch hier konnte ich so einige Punkte mit nach Hause nehmen.

Letztes Wochenende ging die Saison im Bergrallyecup mit dem letzten Lauf in Voitsberg zu Ende.

Bei perfektem Wetter konnte ich meine Zeit von Lauf zu Lauf verbessern. Somit stand am Ende

der Bergrallyecup Saison 2018 mit 109 Punkten ein hervorragender 4.Platz von insgesamt 12 

Teilnehmern im Gesamtklassement der Gruppe A +2000 zu buche.

 

 

Rennen in Deutschland

 

 

Am 21. und 22. Juli ging es nach meinem Rundstreckeneinsatz mit der Österreichischen

Bergstaatsmeisterschaft weiter. Während der Trainingssamstag in Altlengbach noch unter trockenen

Bedingungen über die Bühne ging, regnete es am Rennsonntag teilweise stark und das Rennen fand

unter nassen und rutschigen Bedingungen statt. Eine Woche später fuhr ich das erste Rennen in

Deutschland für diese Saison. Auf der 4,2km langen Strecke des Hauensteiner Bergrennens konnte

ich meine Zeit aus dem Vorjahr, trotz hohen Temperaturen, um über 2,5 Sekunden unterbieten.

Letztes Wochenende fand eines der Highlights der Saison 2018 statt, hier fuhr ich mein erstes

Rennen auf der Nürburgring Nordschleife. Bei perfekten Bedingungen konnte ich die anspruchsvolle

Strecke unter Rennbedingungen super kennenlernen und sowohl Fahrer, als auch Fahrzeug hielten

die 250km fehlerfrei durch.

 

SUzuki Swift Cup

Am zweiten Juli Wochenende hatte ich meinen ersten Einsatz auf der Rundstrecke, im Suzuki Swift Cup am Slovakiaring. In der 30-Minütigen Trainingssession am Freitag saß ich zum ersten Mal überhaupt im Suzuki Swift Cup Fahrzeug und musste mich erst einmal an das neue Auto und die neue Strecke gewöhnen. Im Qualifying am Samstag konnte ich meine Rundenzeiten verbessern und den Speed der erfahrenen Piloten super mitgehen. Am Sonntag standen dann 2 Rennläufe auf dem Programm. Nach einem guten Start konnte ich mich langsam nach vorne arbeiten, leider brachte ein thermisches Problem am Motor gegen Ende des ersten Rennens das Aus und vernichtete somit die Möglichkeit Plätze gut zu machen. Aufgrund dieses Problems konnte ich am zweite Rennen nicht teilnehmen. Der Ausflug auf die Rundstrecke hat mir trotzdem gezeigt, dass ich den Speed in einem professionellen Markenpokal sofort mitgehen kann. Darauf könnte man aufbauen!

 

 

Austria - Italy - SloVakia

 

Am 20.Mai ging es mit der Bergrallye in Semriach weiter, dort fand der 5.Lauf zum Bergrallye Cup 2018 statt. Eine Woche später stand der 2.Lauf zur Österreichischen Bergstaatsmeisterschaft in Verzegnis, Italien, auf dem Programm. Auf der 5km langen, sehr kurvigen und anspruchsvollen Strecke konnte ich mich von Lauf zu Lauf steigern. Bisher eines der schönsten Bergrennen ,welches ich gefahren bin.

Nach einer kurzen Pause fand am 24.Juni der 6. Lauf des Bergrallye Cup in Neudorf-Passail statt. Trotz unterlegenem Auto konnte ich mir den 6.Platz von neun Teilnehmern in meiner Klasse sichern. Am darauffolgenden Wochenenden ging es zum Bergrennen in St.Anton. an der Jeßnitz. Hier schaffte ich es mit gleichem Material wie 2017 über zwei Sekunden schneller zu fahren. Der 5.Lauf zur Österreichischen Bergstaatsmeisterschaft fand letztes Wochenende in der Nähe von Pezinok, Slowakei, statt. Auf der langen und etwas unebenen Strecke konnte ich mir den 3.Platz in meiner Klasse sichern. Am 13-15.Juli steht nun das Rennwochenende im Suzuki Swift Cup am Slovakiaring auf dem Programm. Hier werde ich nicht nur als Fahrer antreten, sondern auch als Renningenieur für das optimale Setup der Fahrzeuge sorgen.

 

 

Saisonauftakt 2018

 

 

Die Saison 2018 startete mit dem Bergrallyetesttag im PS Center Greinbach am 14.März. Hier konnte ich meinen Peugeot 207 RC das erste Mal nach der Winterpause ausgiebig testen und auf die neue Saison abstimmen. Wie auch letztes Jahr werde ich dieses Jahr wieder auf Semi-Slicks an den Start gehen. Am Ostermontag den 2.April startete ich mit der Bergrallye St.Andrä-Kitzeck in die neue Saison. Wie auch letzte Saison war ich gegen die deutlich stärkeren Allradler in meiner Klasse chancenlos, konnte mich aber am Ende gegen einen etwas stärkeren Opel Corsa OPC Rallyewagen aus dem Opel Fior Rallyecup durchsetzen. Weiter ging es zwei Wochen später mit einem intensiven Wochenende. Freitags der Bergrallyetesttag von Auer-Power Motorsport gefolgt von der Bergrallye Pöllauberg am 15.April, auch hier konnte ich den Opel Corsa OPC und auch einen Rallye Mitsubishi EVO hinter mir lassen. Eine Woche später folgte das bisherige Highlight der Saison, das Rechbergrennen, dort konnte ich den Klassensieg in meiner Klasse erzielen. Letzte Woche folgte die Bergrallye in Gasen-Straßegg, auf der längsten Strecke im Bergrallyecup Kalender.                        Weiter geht es am 20. Mai mit der Bergrallye in Semriach gefolgt vom Bergrennen im italienischen Verzegnis.

 

 

Rückblick 2017

 

 

Meine erste Rennsaison endete letztes Septemberwochenende 2017 mit dem Bergrennen in Mickhausen. Begonnen hatte sie mit unzähligen Test- und Abstimmungsfahrten mit dem neu aufgebauten Fahrzeug. Hier sollte das Fahrzeug auf verschiedenen Rennstrecken (Hockenheimring, Wachauring, Pannonia-Ring) optimal für die bevorstehende Saison vorbereitet werden. Ende Juni folgte endlich der erste Einsatz des neuen Wagens im Steirischen Bergrallye Cup in Paldau. Als nächstes ging es zum Bergrennen St. Anton in die "Grüne Hölle" des Bergrennsports. Mitte Juli stand dann das erste von vier Bergrennen in Deustchland an. Hier wurde als erstes auf der kurvigen Strecke in Homburg gefahren, bevor es am letzten Juli Wochenende nach Hausen zum Hauensteiner Bergrennen in die Bayrische Rhön ging. Am 20. August folgte der letzte Einsatz in Österreich für dieses Jahr bei der Bergrallye Hofstätten. Dort konnte ich mir, durch einige Ausfälle der Konkurrenz, den zweiten Platz in meiner Klasse sichern. Die letzten beiden Rennen des Jahres fanden in Deutschland statt. Hier stand zuerst das 50. AvD Bergrennen in Unterfranken bei Eichenbühl auf dem Programm, gefolgt vom ADAC Bergrennen in Mickhausen am letzten September Wochenende. Leider war mein Fahrzeug in meiner Klasse dieses Jahr noch nicht konkurrenzfähig. Der zeitliche Abstand zu den Top-Fahrern in meiner Klasse entstand hauptsächlich durch die fehlende Motorleistung des Peugeots und der Tatsache, dass ich für diese Saison nur Semi-Slicks zur Verfügung hatte und nicht auf Slicks zurückgreifen konnte, was sich natürlich in den Zeiten bemerkbar machte.